Das Sozialschutz-Paket

Das Sozialschutz-Paket des Bundes soll mit einem leichteren Zugang zu Leistungen nach dem SGB II die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern – schnell und unbürokratisch. Wichtigstes Ziel: Niemand soll aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise in existenzielle Not geraten.

Von der Gesetzesänderung können alle Erwerbstätigen profitieren, die während der Krise keine oder nur geringe Einkünfte erzielen und andere (vorrangige) Hilfen nicht in Anspruch nehmen können wie beispielsweise:

  • Selbstständige (Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige)
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Menschen, die bereits andere staatliche Hilfen erhalten (z.B. Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I), diese jedoch nicht zum Lebensunterhalt ausreichen.

 

Das ist neu:

  • Wenn Sie erstmals finanzielle Hilfen nach dem SGB II zwischen dem 1. März und dem 30. September beantragen, können Sie Ihr Vermögen in den ersten sechs Monaten behalten, wenn dieses eine bestimmte Höchstgrenze nicht überschreitet. Die Höchstgrenze wurde vorübergehend erhöht.
  • Wenn Sie zwischen dem 1. März und dem 30. September einen Neuantrag stellen, also Hilfe beantragen, übernehmen wir in den ersten sechs Monaten Ihre Miete und Ihre Nebenkosten in voller Höhe unabhängig von der Angemessenheit der Unterkunft.
  • Wenn Sie bereits Kundin oder Kunde bei uns sind und Ihre Leistungen müssen in der Zeit vom 31. März bis zum 31. August weiterbewilligt werden, verlängern wir die Bewilligung dieses Mal automatisch. Sie müssen keinen Antrag auf Weiterbewilligung einreichen.

Hier finden Sie mehr Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Zu den weiteren Informationen

Sozialschutz-Paket