Das Sozialschutz-Paket

Das Sozialschutz-Paket des Bundes soll mit einem leichteren Zugang zu Leistungen nach dem SGB II die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern – schnell und unbürokratisch. Wichtigstes Ziel: Niemand soll aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise in existenzielle Not geraten.

Von dem Gesetz können alle Erwerbstätigen profitieren, die während der Krise keine oder nur geringe Einkünfte erzielen und andere (vorrangige) Hilfen nicht in Anspruch nehmen können wie beispielsweise:

  • Selbstständige (Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige)
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Menschen, die bereits andere staatliche Hilfen erhalten (z.B. Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I), diese jedoch nicht zum Lebensunterhalt ausreichen.

 

Wichtige Regelungen:

  • Wenn Sie erstmals finanzielle Hilfen nach dem SGB II zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2021 beantragen, können Sie Ihr Vermögen in den ersten sechs Monaten behalten, wenn dieses eine bestimmte Höchstgrenze nicht überschreitet. Die Höchstgrenze wurde vorübergehend erhöht.
  • Wenn Sie zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2021 einen Neuantrag stellen, also Hilfe beantragen, übernehmen wir in den ersten sechs Monaten Ihre Miete und Ihre Nebenkosten in voller Höhe unabhängig von der Angemessenheit der Unterkunft.
  • Jeder Erwachsene, der finanzielle Unterstützung von uns erhält, bekommt im Mai eine zusätzliche EInmalzahlung in Höhe von 150 Euro.  
  • Jedes Kind, das auf SGB II-Leistungen angewiesen ist, erhält im Mai ebenfalls eine Extrazahlung.  Diesen Kinderbonus in Höhe von 150 Euro zahlt die Familienkasse aus. 

Hier finden Sie mehr Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Zu den weiteren Informationen

Sozialschutz-Paket