Arbeitsmarkt Dezember 2025

Weiter sinkende Zahlen

Zum Jahresende 2025 sind 8.775 Personen arbeitslos in der Grundsicherung für Arbeitssuchende gemeldet. Das sind 60 Menschen oder 0,7 Prozent weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt dementsprechend unverändert bei 3,3 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit um 667 Personen (7,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag vor einem Jahr mit 3,6 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher als im aktuellen Berichtsmonat.

Besonders positiv zeigt sich die Entwicklung ausländischer Arbeitsloser sowie der Jugendarbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich. In beiden Gruppen verzeichnet das jobcenter Kreis Steinfurt einen spürbaren Rückgang von 16,6 Prozent bzw. 18.1 Prozent im Vergleich zum Dezember 2024. „Dies ist sicherlich zum Teil auf unsere gute Integrationsarbeit zurückzuführen“, so Tanja Schmidt, Vorständin des jobcenter Kreis Steinfurt. Gleichzeitig seien selbstverständlich auch politische Entscheidungen und Entwicklungen wie beispielsweise das Ende des Bürgerkriegs in Syrien für den Rückgang verantwortlich, führt Schmidt weiter aus.

Insgesamt war der Arbeitsmarkt in 2025 stark in Bewegung. So meldeten sich von Januar bis Dezember 11.545 Personen erstmalig oder nach einer Unterbrechung erneut beim jobcenter Kreis Steinfurt arbeitslos. Diesen Zugängen standen 12.140 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit gegenüber.

Die starke Dynamik bei den Zu- und Abgängen zeigt sich besonders im Vorjahresvergleich. So sank die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit im Vergleich zu 2024 um 7,1 Prozent bzw. 887 Personen, während die Zahl der Abgänge um 8,4 Prozent stieg.

Im Dezember bezogen 22.082 Menschen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. 1.066 Personen weniger als ein Jahr zuvor. Ebenso ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften, also der Haushalte, die auf Unterstützung durch das Jobcenter angewiesen sind, im Berichtsmonat um 0,5 Prozent gesunken. Insgesamt betreute das Jobcenter 11.557 Bedarfsgemeinschaften. Auch hier verzeichnet das Jobcenter im Vergleich zum Vorjahr einen spürbaren Rückgang um 4,9 Prozent.

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