Kaum Bewegung am Arbeitsmarkt
9.045 Personen waren im März arbeitslos in der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Kreis Steinfurt gemeldet. Damit ist der Bestand an Arbeitslosen in dem Rechtskreis SGB II nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat (-2 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich jedoch ein Rückgang von 423 Personen (-4,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt dementsprechend unverändert bei 3,4 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonat.
Auffällig ist der deutliche Rückgang ausländischer Arbeitsloser um 639 Personen (-13,2 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. „Hier zeigt sich, dass unsere Angebote, die sich speziell an diese Zielgruppe richten, wie beispielsweise der JOB-BSK für bestimmte Berufsfelder Früchte tragen“, zeigt sich Tanja Schmidt, Vorständin des jobcenter Kreis Steinfurt, zufrieden.
Kaum Bewegung gab es bei den Zu- und Abgängen in Arbeitslosigkeit. Im Berichtsmonat meldeten sich 1.007 Personen erstmalig oder nach einer Unterbrechung erneut beim jobcenter Kreis Steinfurt arbeitslos. Das waren 18 mehr als im Vormonat. Diesen Zugängen standen 1.006 Abgänge gegenüber. Ein Plus von 6,0 Prozent bzw. 57 Personen gegenüber dem Vormonat. Ein Jahr zuvor waren es allerdings 71 Personen mehr, die sich aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet hatten. „Insgesamt zeigt sich, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt trotz leichter saisonaler Verbesserungen im Vergleich zum Vormonat weiter von der insgesamt schwächelnden Konjunktur geprägt ist“, bilanziert Schmidt.
Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sank im März auf 15.790 Personen und damit um 125 Personen (-0,8 Prozent) gegenüber dem Februar sowie um 1.081 Personen (-6,4 Prozent) im Vergleich zum März 2025. Diese positive Entwicklung lässt sich auch bei den nichterwerbsfähigen Leistungsberechtigten, in der Regel Kinder unter 15 Jahren, beobachten. Im März betreute das Jobcenter 5.978 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Das waren 63 Personen oder 1,0 Prozent weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stellt dies einen Rückgang um 7,0 Prozent dar. Gleichermaßen erfreulich: die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ging ebenfalls weiter zurück und umfasste im März 11.416 Haushalte. 107 weniger als im Vormonat und ganze 881 (-7,2 Prozent) weniger als im Vorjahr.
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