Das Jobcenter Kreis Steinfurt

Seit dem Jahr 2005 ist der Kreis Steinfurt zugelassener kommunaler Träger nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II, sog. Hartz IV) und geht seinen eigenständigen Weg in der Arbeitsmarktpolitik als sog. Optionskommune.

Ziel ist neben der Sicherung des Lebensunterhalts in erster Linie, arbeitslose Menschen aus dem Leistungsbezug wieder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln – damit sie auf eigenen Füßen stehen und die Existenz ihrer Familien sichern können. Langfristige Perspektiven für Langzeitarbeitslose zu schaffen ist gleichzeitig ein Beitrag dazu, die wirtschaftliche Entwicklung in der Region zu unterstützen.

Die Berechnung, Bewilligung und Auszahlung des Arbeitslosengelds II übernimmt die jeweilige Stadt oder Gemeinde, die Beratung und Vermittlung in Arbeit die jobcenter Kreis Steinfurt AöR – (Anstalt öffentlichen Rechts). Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jobcenter Kreis Steinfurt AöR und der Städte und Gemeinden vor Ort stellen bewährte Institutionen sicher, dass die genannten Ziele umgesetzt werden.

Der Kreis Steinfurt ist der Aufgabenträger, übernimmt im Gesamtsystem die Steuerung und Überwachung der Prozesse und trägt die Gesamtverantwortung.

Grafische Darstellung der Organisation

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Aktuelles aus dem jobcenter

MünsterlandKarte erleichtert Kindern und Jugendlichen Bildung und Teilhabe

Neues elektronisches Bezahlverfahren - Kreise Steinfurt und Warendorf machen den Anfang

Kreis Steinfurt. Das neue Jahr bringt auch eine Neuerung für Kinder und Jugendliche im Münsterland, die Bildungs- und Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen: Die Kreise Steinfurt und Warendorf führen mit der Münsterlandkarte ein modernes Bezahlverfahren ein. Im Kreis Steinfurt wird diese Karte ab dem 1. Februar die bisherigen Gutscheine ersetzen. Im Kreis Warendorf steht der Wechsel am 1. März an.

Mit der MünsterlandKarte vereinfachen die Kommunen die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets, welches benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Zugang zu soziokulturellen Angeboten, Schulausflügen, Nachhilfe und Mittagessen ermöglicht. „Bereits ausgehändigte Gutscheine behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit und können wie gewohnt abgerechnet werden. Es wird also eine gewisse Übergangsphase geben“, erklärt Dr. Peter Lüttmann, Sozialdezernent des Kreises Steinfurt. „Mit dem neuen System sollen noch mehr Kinder und Jugendliche als bisher erreicht werden. Es ist ein wichtiges sozialpolitisches Anliegen, den Teufelskreis aus Armut und Zugangsschwierigkeiten zu Bildungsangeboten gezielt zu durchbrechen.“

Die onlinebasierte MünsterlandKarte ersetzt auch die aufwändigen Abrechnungsmodalitäten. „Ein solch modernes System ist aus unserer Sicht ganz besonders vorteilhaft, weil es auf Dauer für die Leistungsberechtigten, die Leistungserbringer, aber auch für uns als Leistungsträger den Verwaltungsaufwand erheblich reduziert“, betont Lüttmann die Vorteile des neuen Verfahrens. Die Entscheidung für eine elektronische Bildungskarte war nach einem Ausschreibungsverfahren der Münsterlandkreise und der Stadt Münster gefallen. Den Zuschlag hat ein Frankfurter Anbieter erhalten. Ein vergleichbares System nutzen bereits 20 weitere Kommunen in Deutschland.

Die Stadt Münster plant, das neue System perspektivisch ebenfalls einzusetzen. Auch für die Kreise Borken und Coesfeld besteht die Option, das System zu einem späteren Zeitpunkt einzuführen.

In der vierten Kalenderwoche 2015 wird der Kreis Steinfurt mehrere Informationsveranstaltungen für die Leistungserbringer (Schulen, Kindergärten, Vereine, Caterer etc.) anbieten, in denen gezeigt wird, wie das neue Abrechnungsverfahren funktioniert. Alle Leistungserbringer werden zeitnah schriftlich zu diesen Veranstaltungen eingeladen.

Weitere Informationen zum Verfahren finden sich auch im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/Muensterlandkarte.

Wer Anspruch auf die neue MünsterlandKarte hat, erfahren Sie im Bereich Bildung und Teilhabe.

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Neuester Arbeitsmarktbericht:

Titelbild Arbeitsmarktbericht

Arbeitsmarktbericht Juli 2015

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Infomaterial

Flyer der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA)

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Flyer "Einstiegsqualifizierung Arbeitgeber"

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Flyer "Einstiegsqualifizierung Jugendliche"

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Flyer "Zweijährige Berufsausbildung"

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Flyer für Arbeitgeber "Förderung betrieblicher Umschulungen"

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